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7 Tipps für eine schnelle Webseite

Der ultimative IVRY Pagespeed Guide 

– Teil 1

Naaa? Website zu langsam? Google Pagespeed jammert? Kein Ding! Wir haben garantiert eine Lösung für Dich. In unserem ultimativen IVRY Pagespeed Guide erfährst du, wie du Deine Webseite performanter machst. In Teil 1 geben wir Dir 7 einfache Tipps für eine schnelle Webseite!

Bevor es losgehen kann müssen wir aber erstmal einige Sachen klarstellen.

Google Pagespeed vs. effektive Ladezeit

Manchmal verwechseln Admins den Google Pagespeed mit der tatsächlichen Ladezeit. Ein schlechter Pagespeed muss nicht zwangsweise eine schlechte Ladezeit bedeuten. Als Beispiel möchte Ich die TTFB (Time to first byte) nehmen – also die Zeit, die der Webserver braucht, um auf die erste Anfrage zu antworten. Google Pagespeed meckert oft über diesen Wert, jedoch ist dieser nicht wirklich aussagekräftig über die tatsächliche Ladezeit. Bei IVRY verwenden wir leistungsstarke Caching-Server in Verbindung mit normalen Webservern (Apache). Für dich bedeutet das, dass im Regelfall der Großteil der Anfragen von Besuchern Deiner Webseite vom Cache bedient werden und somit sehr geringe Ladezeiten haben – Webseiten laden bis zu 50% schneller!
Die TTFB wird auch von der Größe der Landingpage beeinflusst:
Je größer die Startseite, desto länger/höher die TTFB.

Wir sehen hier schon, dass die Definitionen nicht ganz eindeutig sind.

IVRY empfiehlt immer die Pingdom-Tools unter https://tools.pingdom.com,
hier werden die realen Ladezeiten gemessen, die dann vergleichbarer sind.

7 Tipps für eine schnelle Webseite

  1. Wir empfehlen keine OnePager. Also keine großen, einseitigen Landingpages!
    Je kleiner die Landingpage, umso schneller wird die Seite aufgerufen.
  2. Alle Bilder auf der Website sollten die richtige Größe besitzen – mehr als 60% aller Dateien sind Grafiken! Es lohnt sich also hier auf Nummer sicher zu gehen. 🙂
    Wir empfehlen die Dateiformate JPEG 2000, JPEG XR und WebP.
    Hintergrundbilder in 4K-Auflösung machen Beispielsweise keinen Sinn.
  3. Lokale Dateien sind immer besser!
    Google Analytics, GoogleFonts, FacebookPixel. Die Zahl der Scripts, die man für manche Anwendungsfälle haben sollte, ist groß. Aber diese müssen nicht immer über einen Link von außerhalb eingebunden werden. Diese Skripte sollten – falls möglich – lokal auf dem eigenen Server liegen!
  4. Abspecken. Umso weniger unnötige Scripts, Plugins und sonstige Lasten auf der Webseite installiert sind, umso schneller lädt diese. Überleg‘ dir also am besten ganz genau was Du definitiv brauchst – und auf was Du verzichten kannst!
  5. Caching. IVRY verwendet bereits verschiedene Technologien beispielsweise Varnish-Cache, um das Caching zu optimieren. Unsere Standardeinstellungen sind eher auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Somit sollte jede Website einen guten Performance-Zuwachs haben, ohne auf Nutzbarkeit verzichten zu müssen. Falls Deine Webseite fertig eingerichtet und konfiguriert wurde empfiehlt es sich aber z.B. für WordPress „WP Rocket“ oder „W3Total Cache“ zu verwenden. Falls WordPress nicht verwendet wird kann man über die „.htaccess“-Datei das Caching granular einstellen.
  6. Kompression aktivieren.
    Neben dem Caching ist es außedem möglich die Daten zu komprimieren. Je komprimierter, desto kleiner; je kleiner, desto schneller! Logisch, oder?
    mod_gzip aktivieren
    Du kannst gzip-Kompression aktivieren über cPanel -> „MultiPHP INI-Editor“ -> Domain auswählen -> „zlib.output_compression“.
  7. Einen schnelleren PHP Interpreter für deinen Webserver benutzen! 
    PHP-FPM (FastCGI Process Manager)

    PHP-FPM ist ein PHP Interpreter, der die Abarbeitung von PHP Code optimiert. Dieser Interpreter ist um einiges schneller und sicherer wie der normale mod_php Interpreter, der automatisch bei Apache mitgeliefert wird. Seit 1. Februar ist für alle Websites bei IVRY PHP FPM aktiviert. Wenn du dein WordPress-Hosting schon bei IVRY hast, musst du also nichts weiter machen 😉

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